Ein stiller Sonnenschein
Die Pfingstrose, naß vom Regen,steht groß im hellen Rosa da.Von der Seite glänzt die Blüte,so wunderbar, so nah. Genial ist ihre Größe,die Blätter weich und fein.Ihr Glanz, ihr ganzes Aussehen —für mich: ein stiller Sonnenschein.
Ein stiller Glanz im Sonnenschein
Am Hauptbahnhof in Würzburg steht,ein Lauch so rund, so groß, so fein.Mit violetten Blättern wehtein stiller Glanz im Sonnenschein. Er wächst dort kräftig, stolz und schön,ein kleiner Gruß im Stadtgetriebe.Man bleibt kurz stehen, kann ihn sehn —ein Wunder voller Gartenliebe.
Danke dir, vergiss es nicht
Herrlich ist das Wachstum,wunderbar das Blühen.Rosarote Blütenblätterleuchten hell im Grünen. Fantastisch diese Größe,so stark und voller Licht.Das Leben geht weiter —danke dir, vergiss es nicht.
Goldregen ein gelbes Wunder, wie ein Tanz
Am Heuchelhof im Garten steht,ein Goldregen, der gelb aufgeht.Er ist so toll und groß gewachsen,mit Blüten, die im Sonnenlicht lachen. Er lebt und blüht in hellem Glanz,ein gelbes Wunder, wie ein Tanz.So schön gedeiht er Jahr für Jahr,voll Leben — leuchtend, wunderbar.
Weiß und Rosa, weich und fein
Von hinten glänzt das tiefe Grün,die Pfingstrose steht still und schön.In Weiß und Rosa, weich und fein,fängt sie das helle Sonnenlicht ein. Die großen Blütenblätter schweben,als würden sie ganz leise leben.Ein Hauch von Duft, ein zarter Schein —so darf der Frühling ewig sein.
Blumen gedeihen mit Mut, trotz Frost und Wind
Viele Blumen von Januar bis April,sie wachsen leise, doch niemals still.Sie recken die Köpfe ins zarte Licht,als flüsterten sie: „Vergiss uns nicht!“Sie gedeihen mit Mut, trotz Frost und Wind,weil Blumen kleine Wunder sind.Und wenn der Frühling lacht daneben,sind sie voll Farbe — und ganz am Leben.
Blatt in der Sonne – so herrlich
Ein Blatt liegt still im Sonnenlicht,so grün, so zart, so klar.Eine Wonne, ein Wahnsinn —wie herrlich alles war. Es leuchtet, bebt und träumt dahin,als wüsste es schon mehr:Was das wohl wird, im warmen Glanz?Vielleicht ein Wundermeer.
Der Flieder steht im Licht, ganz weiß, ganz groß
Vor unsrer Haustür, Heuchelhof,da blüht der Flieder weiß und weit.So hat es E. zu mir gesagt:Er steht in seiner schönsten Zeit. Er müht sich auf mit stiller Kraft,nimmt Licht und Luft in sich hinein.All seine Energie erwacht —und will nur wachsen, blühen, sein.
Sein tiefes Blau verweht im Licht
Der Flieder steht und wird schon blass,sein tiefes Blau verweht im Licht.Was gestern noch wie Abendglasim Garten glühte, bleibt nun nicht. Doch seine Zeit war reines Leben,ein herrlich blaues Blütenmeer.Er hat dem Frühling Duft gegeben —und trägt sein Leuchten in









