myBuch

Vincent Vélano – ICH. WROTOLS. STARK.

Worte gegen das Schweigen Mein Tagebuch mit den Herausforderungen Schlaganfall Aphasie & Krebs. Inhaltliche Dokumentation „ICH. WROTOLS. STARK.“ von Vincent Vélano Ein Mann verliert durch einen Schlaganfall seine Sprache und erhält zusätzlich die Diagnose Speiseröhren- und Magenkrebs. Sein Weg beschreibt Operationen, Rückschläge, künstliche Ernährung und mühsames Wieder-Lernen von Worten. Trotz Angst, Schmerz und Sprachlosigkeit findet […]

myBäume + Gedicht

Sanft und klar

Bitternussblatt im Garten—wunderbar herbstlich,ein leises Gold im kühlen Licht.Es knistert wie ein altes Versprechen,das zwischen Beeten langsam spricht. Der Wind streicht drüber, sanft und klar,als wüsste er: Jetzt darfst du gehn.Du hältst noch einmal Sonne fest—und lässt sie dann im Fallen stehn. Unter dir duftet Erde dunkel,Apfel, Moos und feuchtes Gras.Ein Blatt, das bitter heißen

myBild, myTerra

Ein flüsternder Hof

„Sonne im Morgen, ein goldener Ruf,Sterne im Dunkel, ein flüsternder Hof.Das Universum atmet weit und sacht,und trägt uns still durch Raum und Nacht.“ Matthias G. REIMUND Sonne = Nähe, Anfang, Energie. Etwas, das dich direkt erreicht und „ruft“: Aufstehen, leben, weitergehen.Sterne = Ferne, Orientierung, Trost. Ich „flüstere“: leise Hoffnung, ein Gefühl von Richtung, auch wenn

myPosition

„Happy End (Keine Garantie)“

… startet mit einem augenzwinkernden Knall als Entführungskomödie: „Achtung! Das hier ist ein Überfall!“ – ein starker Einstieg, der sofort Spannung und Humor setzt. Danach kippt das Ganze in ein intimes Kammerspiel über Nähe, Angst, Politisches und Persönliches. Das funktioniert oft, weil der Abend mit Witz, Selbstironie und verletzlicher Offenheit das Theater selbst zum Verhandlungsraum macht: Was erwarten wir voneinander – privat

myBild

Schnee kehrt heim in Würzburgs Licht

Schnee kehrt heim in Würzburgs Licht, Spiegelglatt die Straßen schlicht. Still liegt er auf Baum und Strauch, ein Zauberbart aus weißem Tausch. Der Himmel schweigt, weich und sacht, der Winter zeigt sein weißes Pracht. Jeder Schritt ein leises Knirschen, Herzen ruh’n in frohen Fürchten. Bäume tragen schwere Decken, Büsche glitzern, lassen sich wecken. Herrlich still,

myBild

Schnee zerläuft durch Regen

Schnee zerläuft durch Regen,fällt langsam in sich zusammen.Weiß wird zu Grau,leise, ohne Streit. Er taut auf,als würde er sich erinnern,dass er einmal Wasserschnee war. Unter den Schuhenein weiches Schlürfen,ein letzter Glanzvon Winter. Dann entstehen Pfützen—kleine Spiegel am Rand der Straße,und in jeder zittertein Stück Himmel.

myFilm

Ein Streifen Licht, ganz sacht, ganz nah

Der Bus rollt an, noch schläft die Stadt,die Scheiben tragen Nacht wie feines Glas.Wir sitzen warm im leisen Brummen,Johanniter dabei – ein ruhiger Kompass. Die Straße zieht sich wie ein dunkles Band,Laternen blinzeln, müde, gelb und klein.Dann hinten, über Feldern, über Kanten,fängt der Himmel an, sich rot zu sein. Ein Streifen Licht, ganz sacht, ganz

myBäume + Gedicht

Wächter aus Schatten

Am Heuchelhof steigt der Morgen leise auf,ein goldener Atem über stillen Dächern.Bäume stehen da wie Wächter aus Schatten,und plötzlich trifft sie das Licht – ganz genau. Die Kronen glühen, als hätten sie Feuer gelernt,jeder Zweig ein dünner Strich Hoffnung.Der Tau hält kurz den Himmel fest,bevor er in die Erde zurückflüstert. Ein Vogel zieht eine helle

myBlume + Gedicht

Rot sammelt sich wie Atem

Ein Rhododendron am Heuchelhof,in roter Farbe, kurz vorm Feuer.Er steht am langen Hals,als hätte er sich hochgereckt,um mehr Morgen zu sehen. Die Knospen sind noch fest,aber innen schiebt schon Licht.Rot sammelt sich wie Atem,wie Mut in kleinen Schichten,die gleich aufspringen dürfen. Der Wind streicht vorsichtig vorbei,macht keinen Lärm daraus.Nur dieses leise Versprechen:Ich blühe.Ich werde sichtbar.

myBild

Roter Morgen am Heuchelhof

Der Morgen steht still am Heuchelhof,als hätte die Zeit kurz angehalten.Unten liegt Nebel – weich und schwer,wie ein Tuch, das alles Leise bewahrt. Über den Dächern beginnt das Licht,nicht gelb, nicht hell –sondern rot,wie eine Flamme hinter der Welt. Die Sonne steigtüber ein Meer aus Wolken,Wellen ohne Wasser,getragen vom Atem der Nacht. Der Nebel am Boden

Barrierefreies Internet

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen