Wahnsinnig blau
Traubenhyazinth,wahnsinnig blau und so klein,strebt lang in das Licht.
Die Weide im Garten, so zart und so fein,trägt gelbes Gespinst im Morgenschein.Wie leise Fäden im frischen Licht,tanzt Freude im Wind auf ihrem Gesicht. Sie streckt ihre Zweige dem Tage entgegen,als wollte sie Sonne und Wärme bewegen.Ein Flimmern, ein Leuchten, ein stilles Verstehen,als könnte man Hoffnung im Blühen sehen. So steht sie voll Freude im
Kalt fällt der Regenauf die stillen Gämswurzen,als hätte der Aprilseinen Winter nicht vergessen. Der Wind kommt scharf,zerrt an Stängeln, Blättern und Mut,und in den Hängen steht das Lebenmit gesenktem Kopf und offener Brust. Ein Skrupel geht mit,leise, rau und ungefragt,als würde jede Böe prüfen,was in uns standhält und was verzagt. Doch die Gämswurzen weichen nicht.Sie
Für Menschen mit Aphasie, siehe weiter unten! Nach einem Schlaganfall verliert Vincent nicht sein Denken, nicht seine Gefühle – aber den selbstverständlichen Zugang zur Sprache. Worte, einst Werkzeug und Heimat, werden schwer, brüchig und fremd. Im weißen Licht der Klinik, in der Logopädie und im vorsichtigen Alltag mit Eva beginnt ein mühsamer Weg zurück: in
Worte gegen das Schweigen Mein Tagebuch mit den Herausforderungen Schlaganfall Aphasie & Krebs. Inhaltliche Dokumentation „ICH. WROTOLS. STARK.“ von Vincent Vélano Ein Mann verliert durch einen Schlaganfall seine Sprache und erhält zusätzlich die Diagnose Speiseröhren- und Magenkrebs. Sein Weg beschreibt Operationen, Rückschläge, künstliche Ernährung und mühsames Wieder-Lernen von Worten. Trotz Angst, Schmerz und Sprachlosigkeit findet
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.
Hallo liebe Leser*innen. Ich veröffentliche mein Buch „Stille zwischen uns“ von Vincent Vélano auf meiner Seite.Jede Woche kommt ein neues Kapitel.Auch eure Kommentare sollen dort Platz finden.Ich freue mich, wenn ihr mitlest. Hallo liebe Leser*innen, ich freue mich von Herzen, euch etwas sehr Persönliches mitzuteilen: Ich möchte mein Buch „Stille zwischen uns“ von Vincent Vélano auf meiner Seite veröffentlichen – nach und nach, Kapitel
Im leichten Wind,ein Flüstern aus Blüten,rötlich wie ein leiser Abend,noch bevor der Tag vergeht. Die Sonne streiftdie zarten Blätter,lässt sie glühen,als hätten sie das Licht getrunken. Jeder Zweig ein Atem,jeder Schatten ein Vers,und zwischen ihnenliegt ein stilles Versprechen. Für einen Moment nursteht die Zeit still,im roten Leuchten der Blüten,die fallen –wie Gedanken,die bleiben.
Im ersten Licht des Morgensöffnet sich die Pfingstrose still.Hellbraune Blätter erzählen vom Gestern,grüne Blätter träumen vom Heute.Zwischen beidenruht ihre zarte Schönheitwie ein leiser Gruß an den Tag.