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Vincent Vélano – ICH. WROTOLS. STARK.

Worte gegen das Schweigen Mein Tagebuch mit den Herausforderungen Schlaganfall Aphasie & Krebs. Inhaltliche Dokumentation „ICH. WROTOLS. STARK.“ von Vincent Vélano Ein Mann verliert durch einen Schlaganfall seine Sprache und erhält zusätzlich die Diagnose Speiseröhren- und Magenkrebs. Sein Weg beschreibt Operationen, Rückschläge, künstliche Ernährung und mühsames Wieder-Lernen von Worten. Trotz Angst, Schmerz und Sprachlosigkeit findet […]

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Forsythie im Morgenlicht

Die Forsythie steht am Morgenrand,mit gelbem Leuchten übers Land.Wie kleine Sonnen blüht sie still,weil sie den neuen Tag begrüßen will. Ihr Gold strahlt warm im frühen Licht,als ob der Himmel zu ihr spricht.Dazwischen wachsen zart und kleingrüne Blätter ins Leuchten hinein. Sie hält den Tag schon vor sich auf,ganz ruhig nimmt er seinen Lauf.Ein neuer Morgen, weich und klar,und Frühling wird nun langsam wahr.

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Weide im Sonnenschein

Die Weide steht im Sonnenschein,so weich, so still, so licht und fein.Gelblich-grün ihr sanftes Kleid,es leuchtet warm in Frühlingszeit. An ihren Zweigen, zart und klar,hängt leises Licht wie feines Haar.So viele Fäden, weich bewegt,vom Wind ganz still hinfortgetragen. Sie flimmert sacht im goldnen Schein,als atme sie den Morgen ein.Ein Baum aus Ruhe, mild und schön,bei dem die stillen Träume gehn. Und jeder Hauch, der sie berührt,hat sanfte Lieder mitgeführt.Die Weide glänzt im jungen Grün —wie Haare, die im Sonnenlicht blühn.

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Sonne legt goldene Hände auf

Blau wie ein leiser Morgen, Krokusse stehen im Licht.Schmale Blätter – grüne Fäden, die die Erde aufschneidet, ohne Lärm. Die Sonne legt goldene Hände auf jedes Blau, wärmt die Kelche, bis sie sich mutig öffnen. Ein Hauch von Himmel am Boden,ein kleines Flammenmeer in Blau. Und unter allem: das Drängen, das Wachsen, als würde das

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Winterrest und Wind

Primeln in Lila, ein Hauch von Blau,wie Morgenlicht auf Tau. Große Blätter, weich und rund,halten still den Frühlingsgrund. Zwischen Winterrest und Windsteht ihr Mut, so leise – und doch bestimmt. Ein kleiner Stern im kalten Grau:Primeln in Lila, mit leichtem Blau.

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„Weiter“ zu dir flüstern

Schlüsselblumen im Frühling,golden im jungen Gras,die Sonne schreibt leise Kreiseauf jedes Blütenfass. Zwölf Grad – und doch genug,dass Hoffnung Atem findet,dass Winterreste weich werden,weil Licht die Kälte bindet. Ein warmer Strahl auf den Kelch,ein Flimmern auf den Blättern –als würde die Erde lächelnund „Weiter“ zu dir flüstern.

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Winterling – gelb wie Mut

Heute trägt die kleine Blumeeinen Namen voller Winter:Winterling – gelb wie Mut,gelb wie ein Versprechen. Große gelbe Blätter,wie offene Hände im kalten Licht,halten still den Morgen fest,als wäre Frühling schon in Sicht. Die Sonne ist da.Sie küsst die Farbe wach,und plötzlich wird aus Frost und Grauein leiser, warmer Tag. Du stehst im Februar,doch in deinem gelben

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Sonne, leise, Schicht für Schicht

Eine Primel steht im Winterlicht,hat Frost und graue Tage nicht vergessen.Sie sammelt Sonne, leise, Schicht für Schicht,und hält im Herzen: „Weiter. Nicht nachlassen.“ Jetzt, 27.02.26, ist sie da – in Blau,ein kleiner Ruf: Der Frühling kommt zurück.Aus kalter Erde hebt sie sich genau,wird Tag für Tag ein Stückchen mehr Gefühl und Glück. Sie wächst – nicht laut, doch

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Fünf Ringe, Sport, Olympia

Es gibt fünf Ringe, weil Menschen auf fünf Kontinenten leben. • Die Ringe haben verschiedene Farben, damit alle Länder dabei sind. • Kein Ring gehört nur zu einem Kontinent. • Die Ringe halten sich fest, weil: • wir uns treffen • wir fair spielen • wir friedlich zusammen sind Alle sind verschieden – und trotzdem ein Team.

myBäume + Gedicht

Sanft und klar

Bitternussblatt im Garten—wunderbar herbstlich,ein leises Gold im kühlen Licht.Es knistert wie ein altes Versprechen,das zwischen Beeten langsam spricht. Der Wind streicht drüber, sanft und klar,als wüsste er: Jetzt darfst du gehn.Du hältst noch einmal Sonne fest—und lässt sie dann im Fallen stehn. Unter dir duftet Erde dunkel,Apfel, Moos und feuchtes Gras.Ein Blatt, das bitter heißen

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Ein flüsternder Hof

„Sonne im Morgen, ein goldener Ruf,Sterne im Dunkel, ein flüsternder Hof.Das Universum atmet weit und sacht,und trägt uns still durch Raum und Nacht.“ Matthias G. REIMUND Sonne = Nähe, Anfang, Energie. Etwas, das dich direkt erreicht und „ruft“: Aufstehen, leben, weitergehen.Sterne = Ferne, Orientierung, Trost. Ich „flüstere“: leise Hoffnung, ein Gefühl von Richtung, auch wenn

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