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Marienkapelle – 26 Fialen und das Ohr?

Die Marienkapelle steht mitten auf dem Würzburger Marktplatz und wurde ab 1377 erbaut.  Obwohl sie groß ist, blieb sie eine Kapelle, da sie nie Pfarrkirche war. Besonders auffällig sind die kleinen Kramläden, die seit 1437 in die Außenwand integriert sind.  Im Inneren beeindrucken historische Grabmäler und kunstvolle Altäre.  Besonders sehenswert ist das Grabmal des Konrad von Schaumberg von Tilman Riemenschneider.  Auch die Silbermadonna von 1680 und vier Tafelgemälde aus dem Jahr 1514 sind bemerkenswert.  Eine Gedenkplatte erinnert an Balthasar Neumann, den berühmten Baumeister der Würzburger Residenz.  Am gotische Nordportal mit dem steinernen Relief über der Tür. Zwischen Gottes Mund und Marias linkem Ohr verläuft ein gedrehter, schlauchartiger Strahl. An ihm gleitet das Jesuskind hinab; eine Taube symbolisiert den Heiligen Geist. Die bekannten Adam- und Eva-Figuren am Portal sind Kopien; die Originale befinden sich im Museum für Franken.  Die vielen schlanken, roten Zierspitzen an den Außenwänden der Marienkapelle sind überwiegend Fialen. Die größeren, tragenden Vorsprünge darunter sind Strebepfeiler. Diese aufstrebenden Formen sind typisch für die gotische Architektur und lassen die Kirche besonders hoch und filigran wirken. Ein Besuch lohnt sich besonders, um Kunst, Geschichte und Architektur an einem Ort zu erleben.  Da die Marienkapelle direkt am Marktplatz liegt, lässt sie sich wunderbar in einen Stadtspaziergang einbauen. https://www.wuerzburg.live/entdecken/marienkapelle/

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Die Rose im Welken

Eine Rose welkt, die Blüte stirbt, ihr letztes Rot verblasst im Licht. Doch tief im Boden, still und zart, wächst neues Leben, das den Frühling erwartet. Die neue Rose blüht empor, trägt Ähnlichkeit mit dem, was war. Doch voller Kraft, voll Energie, wächst sie ins Licht – und beugt sich nie.

myBlume + Gedicht

Gelb leuchtend wie ein stiller Brauch

Ein Magnolienblatt, so groß, so stark,vom Sommer noch der goldne Hauch,liegt nun im Glanz des Sonnentags,gelb leuchtend wie ein stiller Brauch. Es hält noch fest an seinem Ast,als wollte es den Wind besiegen,doch weiß es, dass die Zeit verblasst,und wird sich bald dem Fall fügen. Noch trägt es Würde, alt und treu,im Licht, das sanft

myBlume + Gedicht

Jedes Blatt erzählt ein Gedicht

In Würzburgs Garten, leicht und still,wo Abendgold die Hügel füll’,da nickt ein Schmuckkörbchen im Wind,so zart, wie Kinderträume sind. Acht Blätter trägt’s – in Violett,ein Farbenglanz, der niemals wett.Wie Seide schwingt’s im Sommerlicht,und jedes Blatt erzählt Gedicht. In seiner Mitte, sonnenklar,ein Kranz aus goldnen Nadeln war,so fein, so still, so eigensinn,dass selbst der Wind verweilen

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Die Festung über dem Nebelmeer

Der Nebel streichelt sanft den Berg,die Festung wacht, ein stolzes Werk.Im goldnen Licht erwacht die Zeit,Geschichte trägt ihr schönstes Kleid. Die Bäume leuchten bunt und sacht,der Morgen hat sein Bild vollbracht.Und über Würzburg schwebt der Frieden,als wär die Welt für uns geblieben.

myBlume + Gedicht

Respekt – schenkt mir Stärke und Wahrheit

Das Schilfrohr wächst, der Wind bewegt es, auf und ab, seitwärts, die Natur erlebt es. Was mich stört, ist der Druck, der mich biegt, ich suche die Kraft, die in mir liegt. Die Lebensblume strahlt, voller Energie und Klarheit, sie wächst mit Respekt, schenkt mir Stärke und Wahrheit.

myBäume + Gedicht

Prunus – ein rotes Blatt

Der Prunus trägt sein rotes Blatt, das seine eigne Schönheit hat. Respekt und Anerkennung sind heute wichtig, ganz wichtig im Leben, denn wer sie schenkt, kann anderen Hoffnung geben. Vieles kann ich heute lernen, neue Gedanken, nah und fern. Mit offenem Herzen und wachem Blick, wächst aus Respekt ein Stück vom Glück.

myBlume + Gedicht

Hoffnung und Frieden mit  Verweilen und Staunen

Die Kissenaster, hellblau im Licht, öffnet ihre Blüten und begeistert mit Pracht, mit Achtsamkeit, Klarheit und Farben so fein, lädt sie zum Verweilen und Staunen ein. Am Heuchelhof leuchtet sie in den Tag, erzählt von der Schönheit, die jeder mag. Mit Relevanz für die Welt, die wir gestalten, lässt sie die Hoffnung und den Frieden walten.

myBlume + Gedicht

Blatt der Hasel, grün!

Ein Blatt der Hasel, gelb und grün,von Sommermüdigkeit durchglühn.Die Sonne sticht durch feine Löcher,wie Nadelspitzen – kleine Köcher. Am Rand gezackt, doch sanft im Sein,ein Gruß vom Herbst im Blätterhain.So groß, so mächtig, doch verletzbar,vom Wind gezeichnet, alt und wahr. Es ruht im Licht, halb Stolz, halb Schwund,erzählt vom Leben – still, gesund.Ein Haselblatt, so

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